«When I’m sitting at the computer, I’m only half alive»

„The irony of the Internet“, she’d said to her at lunch one day, „is that it’s made the journalist’s job so much easier. You can research in five minutes what used to take fice days. But the Internet is also killing journalism. There’s no substitute for the reporter who’s worked a beat for twenty years, tho’s cultivated sources, who can see the difference between a story and a non-story. Google and Accurint can make you feel very smart, but the best stories come when you’re out in the field. Your source makes some offhand remark, and suddenly sou see the real story. That’s when I feel most alive. When I’m sitting at the computer, I’m only half alive.“

Mit diesem Satz, den Jonathan Franzen der fiktiven libanesischstämmigen Journalistin Leila Helou in den Mund legt, hat er die Beziehung der Journalist/innen zum Internet präzis erfasst. Die beste Google-Recherche kann nie das direkte Gespräch ersetzen. Diese Erkenntnis ist nicht Maschinenstürmerei. Das Internet hat das Recherchieren stark vereinfacht, aber Stories schnappt man nur selten via Google auf. Und das ist auch gut so.

Jonathan Franzen: «Purity», Farrar, Straus and Giroux 2015

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