Schawinski streitet mit Thiel

Talkmaster bei der Arbeit

Talkmaster bei der Arbeit

Viel wurde geschrieben über die Sendung vom letzten Montag, in der Roger Schawinski den Kabarettisten Andreas Thiel in die Mangel nahm. Schawinski sagte nachher, die Sendung hätte nicht ausgestrahlt werden dürfen. Und Thiel beklagte sich, er sei auch nach der Sendung von Schawinski beleidigt worden. Fest steht: Andreas Thiel sabotierte das Gespräch von A bis Z. Er versuchte nach eigenem Bekunden und nach der Meinung mancher Zuschauer, Schawinski mit seinen eigenen Methoden zu konfrontieren. Das gelang ihm jedoch nur ansatzweise, denn Schawinski ist sicher ein harter Interviewer, aber seine Redaktion recherchiert vor dem Gespräch, so dass Schawinski mit Fakten munitioniert ist, was Thiel nicht bieten konnte. Dennoch gelang es dem Kabarettisten, den erfahrenen Talker nervös zu machen. Leider muss man sagen, dass Schawinski ungenügend vorbereitet war. Zwar hat seine Redaktion einige interessante Text- und Videodokumente aus Thiels Schaffen gefunden, die im Interview sehr nützlich waren. Doch wenn man in  ein Interview geht, muss man über das betreffende Thema mehr wissen als der Gesprächspartner. Und das Thema war der Koran. Zu diesem Thema konnte Schawinski wenig beitragen. Klar hatte er keine Zeit, um vor dem Gespräch den Koran komplett zu lesen. Aber das wäre auch nicht nötig gewesen. Die Vorbereitungszeit hätte gereicht, um wenigstens ein paar Koranzitate zu suchen, die nützlich gewesen wären, um das Gespräch mit Fakten zu unterfüttern.

Der Religionswissenschaftler Oliver Wäckerlig hat gründlich recherchiert und in einem sehr lesenswerten Blogartikel dargestellt, welche Rolle der von Thiel zitierte Manfred Schlapp bei diesem Thema einnimmt.

Zweifellos ist diese Sendung in mehrerer Hinsicht aussergewöhnlich und lehrreich. Deshalb habe ich das Interview abgetippt und im vollen Wortlaut hier in mein Blog gestellt:

Schawinski: Min hütige Gascht, de Berner Kabarettischt Andreas Thiel. Er hät grad en Text gschriebe über de Koran, d Titelgschicht i de Wältwuche. Er hät unter anderem de Religionsstifter und Prophet vo de Moslems, de Mohammed, als Chinderschänder, Massemörder und au als Sklavetriber bezeichnet. D Frag isch: Warum macht er das, was verschtaht er vo de Sach, was qualifiziert ihn da defür. Aber zerscht mal d Frag an dich: Wer bisch du?

Thiel: I bi de Andreas. Und wer bisch du?

Ich bi de Roschee. Ich stell d Frage. Chasch mer no öpis säge zuesätzlich, oder isch da demit alles gseit, Andreas?

Also ich meine, wer stellt d Frage?

Ich stell d Frage.

Du stellsch d Frage?

Ja, das isch eigentlich i dere Sändig meischtens so.

Dänn nämts mi wunder, wer das isch, wo mir die Frage stellt. Du bisch Jud, oder?

Ja.

Bisch du jetzt ehner sone Papierjud, oder en Agnostikerjud, oder en gläubige Jud?

Das gaht dich jetzt i dem Momänt nüt a. Du wotsch eifach ablänke, schöni Provokation. Was bisch du für e Religion?

Wieso empfindisch du das als Provokation, wenn ich über Religion rede?

Nei nei, mir reded ja über Religion. Aber jetzt d Frag namal: was bisch denn du für e Religion?

Jetzt chönnte mer es Spieli spiele. Ich han zerscht gfragt.

Aber ich bi de wo… Du willsch die Frag nöd beantworte. Also guet, dänn fange mers doch andersch a. Wämmer doch luege, wer du würklich bisch.

(Film) Im Grund gno mach ich viel ruhigi, schöni, poetischi Sache. Aber die wärde schlichtwäg nid wahrgno. Me merkts nur, wenn ich irgend öppis Böses säge.

Genau, das isch scho de richtigi Stil gsi. Du bisch sehr wortgwaltig. Häsch au vill Prise gunne. Provokation isch dis Erfolgsrezept. Das ziehsch eigentlich sit Jahre dure, oder?

Du redsch jetzt immer nur vo Provokation. Jetzt beantwort mal disi Frag. Du häsch mir nonig gseit, was du glaubsch. Mini Religion, i bi Chrischt. I bi au Buddhischt…

Würsch du dich als gläubige Chrischt bezeichne?

Gläubige Chrischt, gläubige Buddhischt. I bi au Ahänger vom Zarathustra. I bi Hindu, bi Ahänger vom Vishnu. Jetzt gits sicher viel Chrischte, wo würde behaupte, das geit gar nid. I bi überzügt, Jesus wär angerer Meinig.

Das gaht alles unter ein Huet, oder unter ein Irokeseschnitt?

Jawohl. Was glaubsch dänn du?

Nei, ich wett jetzt gern mit dir rede. Ich weiss, du wettsch ablänke, will du wettsch nöd, dass mir ufs Thema chömed. Du wotsch ja provoziere, nöd nur mit Wort, obwohl du als wortgwaltig giltsch. Das langet aber nöd, du muesch es au no mache rein üsserlich. Häsch s Gfühl gha, susch würd mer dich nöd wahrneh?

Lueg jetzt, wenn i mit dinere Frisur zum Bischpil würd umelaufe, würd i depressiv. I findes zum Bischpil e Provokation, mit sonere längwilige Frisur umezlaufe.

Danke, das isch grossartig, du bisch würklich en humorvolle Mänsch. Mit 17 häsch emal so en Irokeseschnitt gha…

(Film: Thiel als Gockel verkleidet)

D Frag isch: Wie exhibitionistisch muess mer si, um so öppis freiwillig z mache?

Ja, da muess mer vor allem keini staatliche Subventione näh als Schauspieler…

Das machsch ja du. Du trittsch uf in Theater wie am Neumärt, wo du staatlichi Subventione häsch.

I ha viel Wärbig gmacht am Afang zum Gäld verdiene. Die Theater wo Subventione beziehnd, die verdiene a mir. Zum Bischpil s Hechtplatz, die beziehnd keini Subventione.

Die händ Subventione. Und zwar höch subventioniert.

Das ghört de Stadt.

Ja, ebe. Das wird subventioniert us em Kulturbudget.

Ja, find i furchtbar. Wenn i im Hechtplatz spiele, werde d Inahme teilt. En Teil geit ad Stadt, und e Teil geit a mi. Und d Stadt macht viel de schlechter Deal als privati Theater. Die verdiene unverschämt viel a mir.

Also, du machsch Cabarettprogramm, und det häsch du eigentlich eigeni Text, machsch drü Jahr am Stück. Det häsch e neus Prinzip erfunde, nämlich s Recycle.

(Film) Wenn ich an Simonetta Sommaruga denke, dann kommt mir immer dieses Märchen in den Sinn von der Prinzessin, die von einem Drachen gefangen gehalten wird und ich bin dann der Prinz, der Simonetta retten muss und bin nicht sicher, ist sie die Prinzessin oder der Drache.

(Film) Und ich bin dann der Retter, der Eveline Widmer-Schlumpf retten muss und bin mir nicht sicher, ist sie die Prinzessin oder der Drache.

Das heisst, du lieferisch kei scharfsinnigi Beobachtige, Iisichte, sondern billigi Gägs, wo du ohni Scham dänn recyclisch uf verschiedeni anderi Persone.

Das zeigt jetzt, wie ustuschbar Politiker si. Text über de Chrieg, wo praktisch sämtlichi Konflikt i de letschte 15 Jahre hei mitgmacht, me mues praktisch nume d Akteure wächsle, es geit immer wieder.

Aber glich, mer händ no es zweits Bischpil, wo genau s Glich isch.

(Film) Alain Berset ist eine brennende Lunte ohne Bombe.

(Film) Ueli Maurer, das ist eine brennende Lunte ohne Bombe.

Also gits zviel Bundesrät, oder hät de Andreas Thiel eifach zwenig Gägs? Muess mer ja säge, wänn er die eifach uf die andere Lüt tuet awände.

Ich ha nachher für de Alain Berset ganz en angeri Gschicht gfunde…

Aber chasch die Frag beantworte? Findsch das okay, dass mer eifach die gliche Gägs wo eim irgendwänn öppis igfalle isch, eifach mehrfach verstreut und dänn uf die Art und Wis billigi Lacher holt?

Ich spiele mini Programm drü Jahr lang. Das heisst, dass ich x hundert Vorstellige, jede Abend genau die gliche Sätz. Und mängisch, wänn en Politiker abtritt, muess ich eifach de Name ustusche. Ich schribe alli drü Jahr es neus Programm. Aber säg mal, du bisch eine, wo da sochli a de Oberflächi…

Mer chömed no…

…. ich möcht emal echli id Tüfi go.

Guet. Gömmer grad id Tüfi. Du häsch ja scho mehrmals gseit, du seisch kein politische Mänsch.

(Film) Wänn ich nöd sicher bin, was ich söll schtimme, dänn lueg ich s Abschtimmigsbüechli a, luege was de Bundesrat empfiehlt und stimme s Gägeteil.

Also das isch natürli au e Haltig. Das isch e völlig unqualifizierti Haltig. Echli pubertär, wie vieles a dir echli pubertär isch. Aber dass so eine politischi Isichte söll ha, das isch schwer vorstellbar.

Lueg mal Roger, ich erchläre dir jetzt mal de Unterschied zwüsche Journalismus und Boulevardjournalismus…

Chasch du uf die Frag antworte? Eine wo eifach seit…

Ich tue dir au nid drirede. Journalismus beschäftigt sich mit Inhält, mit de Sach. Boulevardjournalismus, das isch das, wo du machsch, du schiessisch uf d Person. Lo mi la usrede. Das isch au de Unterschied zwüsche de dütsche Politsatire und de Schwizer Politsatire. In Dütschland redet mer nur über Persone, will di Dütsche chönd numme Persone wähle. I de Schwiz geits um d Sach. Mir rede viel meh um d Sach….

Uf de Bühne chasch du monologisch zwei Stunde lang rede. Aber da i dem Studio…

I weiss, i dere Sändig geits nume um di…

Nei. Du häsch vorher über Lüt gredt und häsch die abqualifiziert uff die Art. Und ich frög mich, eine wo sottig Sache seit über Politik, öb de qualifiziert isch, sich zu ernschthafte Theme z üssere.

Bisch jetzt fertig mit rede? Also los jetzt. Wenn me um d Sach redt, denn muess me die vo verschiedene Site aluege. Denn muess me mit Gedanke spiele. Me muess mit Absurditäte, mit Ironie dehinter. Wenn du uf d Person geisch, denn gots immer unter d Gürtellinie, denn gohsch immer uf Piinlichkeite, uf Schadefreud. Du schiessisch uf d Person.

Aber die Lüt, über die du redsch, die chönd nöd antworte. Du chasch antworte. Gömer doch jetzt uf de Artikel ii. De Artikel heisst «Der Koran, die Bibel der Gewalt». Das O isch e Handgranate und tuet optisch umsetze, was du dete eigentlich schribsch. Was isch s Ziel gsi vo dem Artikel?

Hesch du de Koran gläse?

Ich han en witischtgehend gläse.

Wieviel vom Koran häsch du gläse?

Du, mir gahts jetzt um din Artikel. Du häsch eifach gläse, und unterstriche, die Sache, die Sure wo dir nöd gschmöckt händ, häsch die zämegfasst und häsch Schlussfolgerige gno, oder?

Chömer devo usgah, dass du de Koran nöd komplett gläse häsch?

Nei, ich han en nöd komplett gläse. Heisst das, das disqualifiziert mich, mit dir z säge, was du da gschriebe häsch?

Das heisst, du weisch nöd, über was mir da rede.

Wieso dänn?

Wills nöd gläse hesch.

Aber anderi Lüt händ en gläse. Ich han gläse, was du gläse… Du schribsch: Mohammed war ein Sklaventreiber, Kinderschänder und Massenmörder. Verunglimpfsch also de Prophet vo de Moslems uf die Art und Wis. Und da frög ich mich: Was wettsch du mit dem bezwecke? Was isch dis Ziel, wenn du das uf die Art und Wis seisch?

Hesch du d Biografie vom Mohammed gläse?

De Koran isch en Teil vo de Biografie vom Mohammed.

De häsch ou nid gläse?

Moll. Das han ich nagläse. Aber ich frög dich, was weisch du über d Gschicht vo de Sklaverei? Nur eifach mal ein Aschpäkt vo dem Vorwurf.

Du weisch, dass de Mohammed Fraue und Chind versklavt und Männer köpft und Beute gmacht.

Das stimmt. Aber weisch du, dass sit em Altertum, sit em Stammvater Abraham vo alle drü Religione, au vo dinere Religion, Sklaverei isch üblich gsi im ganze Mittelalter bis 1860 in Amerika. Und wämmer das hüt…

Haltisch du jetzt es Plädoyer für d Sklaverei? Findsch du das guet?

Überhaupt nöd. Aber wämmer us hütiger Sicht d Sklaverei verurteilt, ohni z wüsse, dass das über Jahrtusigi s Grundprinzip gsi isch und en Religionsstifter so denunziert, dänn find ich das schändlich.

Findsch du us damaliger Sicht d Sklaverei guet?

Ich chas nöd us damaliger Sicht beurteile. Ich chas us hütiger Sicht beurteile.

Und findsch du das guet?

Sklaverei? Aber ich cha nöd. Dänn müesstisch au de Stammvater Abraham verurteile, x anderi Lüt, s ganze Mittelalter isch voller Sklaverei gsi, inklusive i der Schwiz.

Wie du vorher scho mit Bischpil zeigt häsch, red i über alles, über jedes Thema. Und i ha scho über Jude und über Hindus und über Chrischte, x mal über de Papscht gredt. Hier geits jetzt mal um de Koran. Auso rede mer über de Koran.

Aber wieso tuesch du das verurteile… du seisch, er sei en Massemörder. D Gschicht isch volle vo Lüt wo Chrieg gfüert händ. Die französischi Revolution, ich glaub, du betrachtisch dich als Chind vo de Ufklärig, die französischi Revolution hät 200’000 Lüt gköpft, oder?

Das isch furchtbar, oder?

Ja, ebe, schrecklich.

Macht das jetzt de Mohammed besser?

Nei, aber es macht en au nöd schlächter. Ich säge dir, dass du mit dim oberflächliche Wüsse überhaupt kei historischi Dimension i das inebringsch. Sondern du bisch eifach en Aschtifter, eine wo Unfug i d Wält setzt, um Ufmerksamkeit überzcho.

Dä vo eus, wo keis Wüsse über de Koran und über de Mohammed hät, das bisch jo du.

Aber i de Gschicht bin ich es bitzli besser qualifiziert als du. Will ich han din Background agluegt. Du bisch en Kabarettischt, wo hi und da e paar gueti Sprüch macht. Aber gschichtlich fundierts Wüsse häsch du eifach nöd. Und drum frög ich mich: Mier sind jetz inere ganz schwierige Zit. Und Religione sind s Gföhrlichschte vom Ganze. Religionschrieg sind s Allergföhrlichschte. Wänd mier jetzt Religionschrieg ha? Wotsch du da mithälfe, indem du da Bombe zeigsch, dass mier i de Schwiz en Religionschrieg händ?

Der Profässer für Orientalistik Manfred Schlapp liest de Koran uf Altarabisch und seit, dass es uf Altarabisch no bluetiger isch als die dütsch Übersetzig woni ha gschriebe. Er seit, es git drü Skandäl, was der Islam abelangt i de hüttige Zit. Das isch d Islamophobie, es isch d Religionsfreiheit und es si die vier Affe als Grundhaltig. Islamophobie isch de Skandal, dass d Kritik am Islam hüt sofort als Islamophobie glichgsetzt wird, mit Rassismus…

Da bin ich diner Meinig.

De Profässer Schlapp schribt imene Buech, wo im Februar usechunnt, ime Schwizer Verlag, Offizin-Verlag, das heisst «Islam ist nicht Salaam», das heisst soviel wie: Unterdrückig isch nid Friede, er seit, dass das vo saudische Wahabite Propagandastrategie isch gsi, zum jedi Kritik am Islam sofort als Rassismus z denunziere. De Khomeini hät die Propagandastategie gfahre…

Ich verschtah nöd, vo was du jetzt redsch, über Büecher wo nonig usecho sind…

Ich wett Sache erkläre, wo du nid weisch.

Nei, ich fröge dich nur, ich frög dich öppis konkrets: Religionschrieg. Wämmir würklich, nachdem mir scho en Kampf händ oder en Usenandersetzig zwüsche Kulture, wänd mir no en Religionschrieg? Will über Religione chammer faktisch nöd diskutiere. Will s isch nöd rational. Du seisch zum Bischpil au no folgendes i dim Text:

(eingeblendeter Text): «Es sind die gesammelten Hasstiraden Mohammeds. Es ist eine Unverschämtheit, diese menschenverachtenden Phrasen als Weisheit oder gar als Wort Gottes zu verkaufen.»

Also du chasch beurteile, was mer dörf als Wort Gottes verbreite und was nöd?

Im Gägesatz zu dir han i de Koran gläse.

Ja, aber isch glich. Aber Wort Gottes. Wie söll beurteile, was Wort Gottes isch? Das isch doch völlig in ere andere Sphäre. Da chamme doch das nöd als Unverschämtheit bezeichne. Sondern wer glaubt, de weiss nöd, sondern de glaubt oder de glaubt nöd.

Wenn eine x mal schribt, du muesch alli Jude verfolge und umbringe, denn finde i, i gloube nid, dass das s Wort Gottes isch. Und das säg i ou.

Mir händ d Inquisition gha. Mir händ d Chrüzzüg gha. Mir händ Päpscht, wo die gsegnet händ, wos nach Amerika gange sind zum Indianer umbringe, et cetera. Mer cha doch nöd uf dere Ebeni eifach Religione denunziere. Und de jüdischi Gott, wo au din Gott isch, vom alte Teschtamänt her, hät zum Bischpil die zäh Plage in Ägypte bracht. Wettsch au säge, das isch unverschämt, so öppis z säge, de sei euse Gott gsi?

Das find i gemein mit de Plage.

I de Bible stant das.

Im alte Teschtamänt si zwei Götter. Der eint isch zornig, strafend, rächend. Und der anger isch liebend und verzeihend. Und s Volk Israel isch einisch dem gfolgt, einisch diesem. Im neue Teschtamänt isch nur no vom liebende, verzeihende Gott d Red.

Mmh. Guet.

Du chasch alli Religione nach dem mässe. Entweder isch de oberscht Gott e liebende, verzeihende, oder es isch e strafende.

Ja, aber es gaht ja nöd…

Lah mich usrede.

Nei, es gaht ja nöd in erschter Linie drum, was det staht.

Jedes mal wenns id Tüfi geit, tuesch du abbräche.

Nei, ich has verstande.

Will ich a der Oberflächi chratze vo de Boulevardjournalischte.

Ja, ja, ja. Und du bisch en Boulevardpolitiker. Du bisch gar kein Journalist, du maskiersch dich nur als Journalist. Du bisch gar kein Journalist. Also. Was seisch du zum Bischpil?

(eingeblendetes Zitat) «Muslime sind, böse gesagt, irgendwo im Übergang zwischen Neandertaler und Homo sapiens stecken geblieben.»

Das isch übelste Rassismus. Das isch öppis vom Allerschlimmste, was ich jemals gläse hab. Da muess ich eifach säge: Wie chunsch du…

Moment. Wer het das gseit?

Andreas Thiel. Berner Zeitung, 31.12. 2012.

A dä Satz mag ich mich nid erinnere. Aber es tuet mir leid…

Was heisst, cha mich nid erinnere, du häsch en i de Zitig gseit. Es isch sogar i dinere Zitig cho, wo du dini Kolumne gschriebe häsch. Du häsch das sicher abgsegnet gha und wotsch jetzt eifach nöd druf igah. Das zeigt d Basis vo dir. Du bisch en Rassist und zwar ganz en Üble. Du bezeichnisch Moslems, eis komma sächs Milliarde gits devo, isch die zweitgröschti Religion vo de Wält, grad nach de Chrischte, zwei komma zwei Milliarde, als Untermänsche. Nimm bitte Stellig zu dem Satz.

Nimmi sehr gärn, sobald du fertig gschwätzt hesch.

Ja, ich han jetzt fertig gschwätzt.

Also erstens mal, a de Satz mag ich mich nöd erinnere, de in irgend eme Zämehang gseit ha. Und s tuet mer übrigens leid: I ha gar kei Liste debi vo irgendwelche komische Sätz wo du jemals gseit häsch.

Aber s git kein söttige vo mir. Ich hab überhaupt no nie en Satz gfunde vo irgend öpperem wo so schlimm isch, wo zeigt, du bisch det in Pakistan gsi oder in Kaschmir und bisch zrugg cho und das isch dini Quintesssänz gsi. Und da muess i säge: Andreas Thiel, das isch grusig.

Weisch was, i hätt en Idee für di. Du chöntsch mal dini eigene Sändige aluege, dänn nimmsch alli unbruchbare Sätz usem Zämehang, dänn machsch e Sändig und seisch, dä Schrott alles, das wär e sehr langi Sändig.

Aber Rassismus uf die Art, eifach dich so z üssere, und das isch dänn s Produkt devo, isch dänn sonen Artikel wo du de Koran und de Mohammed uf die Art und Wis darstellsch. Und ich frög dich jetzt: Mir händ jetzt ganz e heikli Situation mit de IS, oder? Und ich frög mich: Du wirfsch ja em Koran vor, er sei intolerant, er sei hasserfüllt, er sei fundamentalistisch. Das bisch du eben au. Mit somene Text bisch du genau das, was du dene vorwirfsch. Und genau das chömer jetzt nöd bruche. Inere Zit, wos Aschläg git…

Roger, redisch du immer soviel, wenn du Gescht hesch? Losch mi mal dezue Stellig näh?

Ja, du häsch füfzg Prozänt Redezit. Langet der das nöd?

Im Momänt bin i bi zäh Prozänt, dünkts mich.

Jä ch… das zeigt dini Fehlischätzig, wahrschinli häsch du Realitätsverluscht. Also bitte.

Also. Mir chömed zrügg zum Orientalistikprofässer.

Nei…

Du chunsch immer mit Rassismus. Islam isch e Religion. Jede cha Moslem wärde. Mit Rasse het das überhaupt nüt z tue.

Also lueg e mal, ich cha der…

Dass der Islam unter Religionsfreiheit geit, isch e Frächheit. Das seit au en Orientalist, de Profässer Schlapp. Will wänn du de Koran liesisch, merksch du, dass es nüt mit Religion z tue hät, sondern dass es e Staatsideologie isch. Im Koran wird nume d Aleitig ggäh, wie me d Lüt tuet unterwärfe und unterdrücke. Wenn das unter Religionsfreiheit goht, denn muesch de Nationalsozialismus und de Sozialismus au unter Religionsfreiheit la laufe.

Umgekehrt, es isch genau umgekehrt.

Hesch du «Mein Kampf» gläse?

Jaha, das han ich gläse, ja. 

Hesch das toll gfunde?

Nei, das hani nöd toll gfunde. Also, du wottsch eifach immer ablänke. Mer händ in Dütschland e neui Bewegig, die heisst Pegida, Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes, vor allem in Dresden, immer am Mäntigabig, hütt au gönd d Lüt uf d Strass gegen die Islamisierung. Isch das au dis Ziel, dass du so ne Bewegig wettsch i de Schwiiz gseh?

Ähm…

Du gisch kei Antwort, ich weiss.

Doch. En witere Skandal. De Orientalischt Schlapp seit, d Frächheit isch…

Ach…

… dass mier die wichtigi Debatte über de Islam mit däm bluetige Inhalt über de Koran, dass mir die nid sälber füehre, sondern dass mir die Debatte überlöh ane paar Chaote am rächte Rand. Und das isch will mier, er seit, die vier Affe spiele: Nüt ghöre, nüt gseh, nüt säge, nüt dänke. De Koran isch bluetrünschtig…

Aber müsst mer nöd, bevor me so öppis macht… mer händ de Islam erläbt im Mittelalter in Spanie, in Marokko, mer händ erläbt en ufklärti Gsellschaft über Jahrzähnti in Ägypte. Mir müessted doch luege, dass mir gäg d Fundamentaliste sind. Die wo das wörtlich nämed, so wie du das wörtlich nimmsch, und luege, dass die id Nöchi vo de Ufklärig chömmed. Aber indem du sie so in Egge stellsch und sie so beleidigsch, würd ich säge, tuesch du nur schüre und ufhetze et cetera. Und da frög ich mich, will din Artikel hät ja relativ wenig Echo gha.

Du bisch jetzt scho bi füfenünzg Prozänt vo de Redeziit. Du tuesch ufhetze.

Du bisch en Witzbold i jedere Beziehig. Din Artikel hät ja relativ wenig Echo gha. Weniger als die Mohammed-Karikature vo 2005. Bisch eigentlich echli enttüscht?

Ufhetze tuet de Mohammed im Koran. Wenn i do drüber d Wahrheit schribe, denn isch mini Motivation Ufklärig. Eine wo d Wahrheit skandalisiert, das isch eine wie du. Aber de Skandal isch, dass mier nid dörfe drüber rede, dass es so bluetrünschtig isch.

Momoll, me dörf. Ich han recherchiert. De Koran läse und eifach Sure aschtriche, isch nöd recherchiere.

Ich ha de Koran drü mal gläse und du hesch en gar nöd gläse.

Ja isch guet, okay.

Hesch dus Tibetische Totebuech gläse?

Ja, und ich chan der no paar anderi Büecher säge wo ich gläse han, wo du nonig mal devo ghört häsch. Tatsach isch, dass das kei Recherche sind, sondern du benützisch das für e Philippika gegen e Bevölkerigsgruppe au i de Schwiz, gegen e ganzi Religion, und seisch, das isch Ufklärig. De Koran cha jede läse, das isch kei Kunst. Aber wänn mer en dänn no so etikettiert und als Bombe darstellt, dänn isch mer für de Unfriede, denn isch mer eine wo zündlet a de Religionschrieg.

Eine wo hässig wird, wenn mer d Wahrheit seit, de hasst d Wahrheit.

Oh je. Wänn du alles wetsch zitiere wo jemals gschriebe worden isch und säge, mer müend nur uf das gah. Nei, mir müend uf die hütigi Zit gah. Und wie häsch…

De Schopenhauer het vor 200 Jahr gseit, er het im Koran kein einzige Satz gfunde, wo bruchbar isch. De Voltaire het s Gliche gseit. Ich bin nid der einzig, wo das seit. Es git ganz en hufe Orientaliste, die stönd alli unter Personeschutz.

Ja, aber was wetsch du, dass die 1,6 Milliarde Moslems oder die 400’000 i de Schwiz, säged jawoll, mer händ die falschi Religion, mer müend dere abschwöre, mer müend so werde wie de Herr Thiel.

D Moslem hei dringend Ufklärig nötig.

Meinsch du, mit dere Methode werded die ufklärt, wämme sie so in Egge stellt?

Mir müesse über de Koran rede.

Guet. Also, du häsch ja über de Koran gredt. Du häsch dänn so reagiert:

(Film Giacobbo / Müller) Letzte Woche wurde ich plötzlich von christlichen Fundamentalisten entführt. Die christlichen Fundamentalisten hielten mich in einem Keller der Weltwoche-Redaktion gefangen und folterten mich. Dann zwangen sie mich, einen kritischen Artikel über den Koran zu schreiben.

Also, das heisst, du banalisiersch din eigene Text no, hä? Uf die Art und Wis versuechsch jetzt no, en Joke drus z mache, und zwar ziemli en billige. Echli political correctness, bin i au no echli gege die christliche Fundamentaliste.

Was weisch du über de Buddhismus?

Ah jetzt… sehr viel. Ich weiss, du wotsch immer ablänke.

Nei, es geit genau um das.

Übrigens, bisch du scho mal in Bhutan gsi? Bisch du scho mal in Nepal gsi?

Nei.

Also guet. Ich cha jo dir x Sache säge, wo du kei Ahnig häsch.

(beide reden gleichzeitig)

Bisch schomal in Burma gsi?

Nei.

Also chum. Also hör doch uf. Du länksch eifach ab. Du wotsch eifach nöd druf igah. Ich finde das lächerlich und peinlich. Und ich muess eifach säge…

Das het aber sehr viel mit Buddhismus z tue, dass du das lächerlich und pinlich findsch.

Ah ja? Und wieso? 

Im Buddhismus geits nume drum, emotionali Distanz zu allem z wahre. Nid immer so emotional sich vo allem lah ufrege.

Es git gwüssi Sache, woni nöd so liecht toleriere.

Und du, du wirsch immer unglaublich emotional. Im Buddhismus isch das d Definition vo Humorlosigkeit.

Guet. Aber im Buddhismus gits au Liebi. Und was du machsch, isch Hass, oder? Das isch es, du bisch en Hassprediger. Du bisch genau so schlimm wie die Hassprediger. Und ihr chönd eu träffe, du und de Nicolas Blancho wo da gsässen isch, vom Islamische Zentralrat. Ihr chönd eu träffe, chönd jetzt ufenand losgah und luege, dass es bi eus chlöpft.

Es git zwei Leitstärne, d Liebi und d Wahrheit. Und bi däm das d Wahrheit Hass uslöst, dä hasst d Wahrheit. Dä isch bi diesem Gott dihei, de zornig, strafend. Ig halte nüt vo däm. Mi Gott isch e liebende, verzeihende Gott. Das isch de Gott vom Buddhismus.

Ja, aber wänn du die andere so abemachsch, dänn isch das e Hassschrift, wo nur Hass us dir useströmt. Dass du das nöd checksch. Du häsch no s Gfühl, das sei Liebi, wänn du seisch, de Mohammed isch de schlimmsti Religionsstifter vo allne Ziite, und ich has usegfunde.

Du verwächslisch jetzt de Inhalt vom Koran mit däm, wo über de Inhalt brichtet. De Inhalt vom Koran isch voller Hass. I säge, passed uf, das Buech isch voller Hass. De chasch du mir nöd Hass vorwärfe. Das isch Ufklärig.

Nei, Ufklärig, jede chan de Koran sit 1500 Jahr läse.

Aber du häsch en immer nonig gläse.

Aber ich muess en au nöd im Detail…

Häsch du würklech s tibetisch Totebuech gläse?

Jaaa hee, du häsch jetzt s Gfühl, du chasch dir alles erlaube, will ich de Koran nöd gläse han.

Mir rede über Religion, das isch e tüfi Gschicht, weisch, de Koran isch e heavy Gschicht, da chasch nöd…

(beide reden gleichzeitig)

Ja aber ich has alte Testament gläse, ich has neu Testament gläse und alli Büecher vom Max Frisch. Ich masse mir keis Urteil a über Religione. Ich säge nöd, die eint isch richtig, die anderi isch falsch, de einti Gott isch guet, de anderi Gott isch schlächt. Das mach ich nöd. Das isch de Unterschied zwüsche dir und mir.

Das heisst, du luegsch de Nationalsozialismus a und seisch, i masse mir keis Urteil a. I finde das furchtbar…

(beide reden gleichzeitig)

Du bisch eifach en ufblasene Typ, wo irgendwelche Stuss verzellt. De Nationalsozialismus isch en Ideologie gsi, das isch kei Religion gsi.

Der Islam isch en Ideologie, kei Religion.

Isch kei Religion?

Nei.

Und die Lüt, wo Moslems sind, händ kei Religion?

Lueg, ich han genau de glich lieb Gott wie jede Moslem, wo an e liebe, verzeihende Gott glaubt. Aber was im Koran steit, das het nüt mit Religion z tue, das isch e Staatsideologie. Mir hei das ou gha. Im Katholizismus, wo d Päpscht mächtig gsi si, isch das ou e Staatsideologie gsi. Das hei mer gottseidank überwunde. Aber im Neue Testamänt isch nur vo Liebi und Verzeihig d Red. Und trotzdem hei d Chrischte plötzlich wieder a de zornig Gott gloubt und denn Chriege gfüehrt. Im Koran isch nume vom zornige Gott d Red. Wenn du de Koran liesisch und a das gloubsch, de fangsch du a, angeri Mönsche umbringe.

Und Allah ist barmherzig, schtaht das nöd dinne?

Es schtaht immer Allah isch barmherzig und im nächschte Satz, du muesch alli Jude und Chrischte verfolge und töte.

Guet. Das isch im Alte Testament, det chames nacheläse, isch genau det üeblich gsi.

Furchtbar.

Alli hät mer umbracht.

Macht das de Koran besser?

Nei, es isch genau us dere Ziit. Mer hät immer d Gegner alli umbracht.

Furchtbar, oder?

Ebe. Es isch aber au dini Religion.

Findsch du aber au schlächt?

Ja klar. Aber ich würd jetzt nöd wäge däm…

Und wäge däm find i au de Koran mies, will genau das det drinne staht.

Aber wäge dem würd ich nöd säge, s alte Testament isch e Hassschrift. Würd ich nöd säge. Und du wahrschinli au nöd. Aber bim Koran seisch es.

Will de Koran tuet ufrüefe zu Mord und Totschlag. S alte Testamänt…

Häts beschriebe…

… die hei sich gägesitig d Gringe igschlage. Und s alte Testamänt beschribt, was det passiert isch. Im Koran tuet de Mohammed ufrüefe. Jede, wo das liest, isch verpflichtet, Andersgläubigi umzbringe. Furchtbar.

Guet. Das isch e neui Religion gsi, er häts beschriebe. Nachher d Päpscht händs gmacht, und d Chrüzzüger händs gmacht. Das isch s Mittelalter gsi.

Findsch du das au schlächt?

Katastrophal. Aber ich würd nie…

Aber du möchtsch es nöd säge.

Absolut! Ich lies amigs hie und da s alte Testamänt. Und was det zue und her gaht, das isch katastrophal…

Es isch e Katastrophe.

Aber wäge dem würd ich nöd hüt us dem Politik mache, oder, sondern würd säge, mir nämed hüt gottseidank nüme alles wörtlich. Mer sind am Schluss vo eusere Sändig…

Jede Tag gsesch Islamischte, wo angeri chöpfe, und seisch, mer sött nöd da demit Politik mache? Die mache numme was im Koran steit. Drum säg ich…

Mer muess das verhindere. Me muess es politisch mache, me muess es militärisch mache, muess es mit Überzügig mache, aber nöd indem me…

Mit Ufklärig. Du bisch aggressiv…

Aber das isch nöd Ufklärig.

Ufklärig isch: Lueg mal, was i dem Buech steit, isch bös.

Okay, ich glaube, es füehrt eus nüme witer.

Du häsch mi die ganzi Sändig lang durend beleidigt. Isch dir klar, wie viel Beleidigunge du useglah häsch? Rassischt und weiss nöd was.

Ich ha dich zitiert. Du häsch dich sälber als Rassischt g’outet. Aber mer sind scho am Schluss vo de Zit, ich mues leider fertigmache.

Furchtbar. Chame vo dire Redeziit wenigstens öpis usestriiche? Du häsch so viel gredt.

Ja, isch guet. Das häsch jetzt feuf mal gseit.

Über agossweiler

Journalist
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6 Antworten zu Schawinski streitet mit Thiel

  1. Marie-Claude Hofstetter schreibt:

    Zum Glück ist Andreas Thiel provokativ, damit die Menschen endlich ihre Augenbinde fallen lassen und endlich sehen was die schwarze Kabale mit uns vor hat. Hoffentlich gelingt es auch Dir einmal
    karer zu sehen Du schlauer Schawinski!!!!

  2. Pingback: Zukunft Religion Schweiz – Andreas Thiel und die Kehrtwende seines “Professors”

  3. Carpe Diem schreibt:

    Im Video 2:24 behauptet Thiel, er sei Parse. Diese reichlich bizarre Bemerkung hat es leider nicht in die Transkription geschafft.

  4. Thomas Läubli schreibt:

    Ich habe in dem „Streitgespräch“ keinen Inhalt gefunden. Es handelt sich um das typische Geplapper der Boulevardmedien von 20Minuten bis BaZ von Allrounder-Journalisten und Möchtegern-Intellektuellen, die ihr Studium abgebrochen haben, sich vor allem mit Akademiker-Bashing profilieren und mit Unbildung protzen. Es handelt sich um eine eigene Kaste, einen Filz und Kuchen, der sich gegenseitig stützt und sich finanziell vom Rechtsfreisinn und den Rechtskonservativen aushalten lässt. So kann man gegen Subventionen wettern, obwohl man sich selber prostituiert.

  5. Pingback: Zukunft Religion Schweiz – Islamkritik aus Liechtenstein: Ein Pegida-Ratgeber

  6. Pingback: Nach Paris: Schlapp/Thiel als Mentoren von Pegida | Akademie Integra

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