«We know that everything is really fine»

Neal Cassady, legendäre Figur wenn es jemals eine gegeben hat, führte kein stromlinienförmiges Leben. Er schrieb nur ein Buch, das erst nach seinem Tod veröffentlicht wurde. Er starb mit 42 bei einer mexikanischen Eisenbahnlinie. In «On The Road» erscheint er als Mischung aus Lichtgestalt und wandelnde Zumutung. Bei der x-ten Durchquerung des amerikanischen Kontinents zeigt er (oder die literarische Figur, die im Buch seinen Namen trägt) eine bemerkenswert sorglose Lebenseinstellung, die scharf kontrastiert zu seinen Reisegefährten:

«Now you just dig them in front. They have worries, they’re counting the miles, they’re thinking about where to sleep tonight, how much money for gas, the weather, how they’ll get there… and all the time they’ll get there anyway you see. But they need to worry, their souls really won’t be at peace unless they can latch on to an established and proven worry and having once found it they assume facial expressions to fit and go with, which  is, you see, unhappiness, a false really false expression of concern and even dignity and all the time it all flies by them and they know it and that TOO worries them NO End.»

Hingegen Neal legt eine bewundernswürdige Zuversicht an den Tag:

«We know what IT is and we know TIME and we know that everything is really fine.»

Jack Kerouac: «On The Road. The Original Scroll», Penguin Classics 2008

Über agossweiler

Journalist
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